Zeitschrift Seelenpflege, Heft 3, 2005

 

Rüdiger Grimm: Inneres Bild und intuitives Handeln

 

Christian Osika: Nahrung und Bewusstsein

 

Reuven Shaliv: Leben und Arbeiten mit missbrauchten Kindern

 

Magdalena Majorek: Forschung in der Heileurythmie

 

Michael Domeyer: Radium, Helium und Blei

 

 

Werkstattporträts: Waldarbeit

 

Jahresbericht der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie

Internationale Ausbildungstagung Kassel 2005

 

Bücher

 

Editorial

 

Worin besteht die Kunst sozialtherapeutischer Arbeisprozesse?
Im Produkt? Im Herstellungsvorgang? Im Bedarf?

 

Die Antwort geben unsere neuen Werkstattporträts. Aber Sie, liebe Leserinnen und Leser wissen sie natürlich schon längst: darin, dass ein Produkt gefunden wird, für das Bedarf besteht, das aber mit Herstellungsprozessen gewonnen wird, an denen die Arbeiter sich entwickeln können. Die Antwort ist also relativ leicht zu formulieren, aber man muss darauf kommen, würde J. P. Hebel sagen, wie man es umsetzen kann. Waldarbeit dürfte zu den eher ungewöhnlichen Arbeitsangeboten gehören. Weitere interessante Produkte und Arbeitsmöglichkeiten folgen.
Über den Zusammenhang von Ernährung und Bewusstsein bei Kindern mit Autismus schreibt in diesem Heft Christian Osika, langjährig erfahrener Arzt in der Heilpädagogik aus Schweden. Das dunkle Kapitel Missbrauch, die langen Wege des Helfens und Heilens, die Herausforderungen an die Erziehenden sind Thema eines Beitrags von Reuven Shalif aus Israel. Magdalena Majorek stellt die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zur Heileurythmie dar, und von Michael Domeyer gibt es einige Erläuterungen zu einer Frage in bezug zum Heilpädagogischen Kurs Rudolf Steiners. Ich selbst habe einige ergänzende Bemerkungen zum Thema der Meditation von Punkt und Kreis gemacht, das uns in dieser Zeitschrift schon vielfach beschäftigt hat.
Ihrer Aufmerksamkeit möchten wir auch sehr gern den Jahresbericht der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie empfehlen, unsere Aktivitätsbilanz des letzten Jahres ? leider auch mit dem Wermutstropfen fehlender finanzieller Mittel für die vielen Aktivitäten und Herausforderungen im Feld der internationalen Zusammenarbeit.