Zeitschrift für Seelenpflege Heft 2, 2006

 

Beiträge:

 

Das Recht auf Selbsbestimmung und die Frage der Stellvertreterschaft
von Bernhard Kalwitz

 

Vom Wirken der Wesensglieder in der Pädagogik (Teil 2)
von Michael Domeyer

 

Von Bäumen und Menschen von Reinhold J. Fäth

 

Unterrichtsbeispiele:

"Wer bewegt denn eigentlich das alles?" Eine Himmelskunde-Epoche
von Ulrich Feigl

 

Heftmitte: Jahresbericht der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie

 

Kommentar

 

Gratulationen

 

Berichte

 

Bücher

 

Informationen

 

Editorial

 

«Was sich bisher wie aus einer intuitiven Selbstverständlichkeit
heraus im lebendigen Kontakt zwischen Menschen zu regeln schien,

 

muss zunehmend auf seine Berechtigung hin hinterfragt werden», schreibt Bernd Kalwitz in seinem Beitrag zum Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Stellvertreterschaft - Gedanken, die zum inklusiven Symposium über Selbstbestimmung im Oktober 2005 (vgl. Heft 1-2006) vorbereitet wurden. Es gehört zum Wesen der Heilpädagogik und Sozialtherapie hinzu, gerade auch das Gewohnte zu reflektieren und das eigene Verhältnis dazu auf den Prüfstand zu stellen.
Auch das Thema der Wirkung der menschlichen Beziehung gehört zu dem, was immer neu durchdacht werden muss und zu verstehen ist. Michael Domeyer setzt in diesem Heft seine Betrachtungen zum Wesensgliederverständnis in der Heilpädagogik fort. Der dritte und letzte Teil folgt im nächsten Heft.
Von Bäumen und Menschen: eine lebendige Diagnostik anhand der bildnerischen Gestaltung von Kindern legt Reinhold J. Fäth vor, und mit einem anschaulichen Bericht über eine Himmelskunde-Epoche von Ulrich Feigl setzen wir die Sparte Unterrichtsbeispiele fort.
Neben den Berichten und Informationen finden Sie in diesem Heft auch den Jahresbericht 2005 der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie, die ja auch die Herausgeberin dieser Zeitschrift ist.
Nun noch eine Bemerkung für unsere Autorinnen und Autoren: Bisher haben wir für die Beiträge immer auch ein relativ kleines Honorar überwiesen. Dem Beispiel anderer Fachzeitschriften folgend, haben wir uns entschlossen, ab diesem Jahr keine Autorenhonorare mehr zu bezahlen. Wir hoffen auf das Verständnis unserer Autorenschaft. Es ist eben nicht so einfach, unter den heutigen Verhältnissen eine Zeitschrift für einen eher kleinen Leserkreis am Laufen zu halten.
Gewinnbringende Lektüre dieses Heftes
wünscht Ihnen für die Redaktion

Ihr

Rüdiger Grimm