Zeitschrift für Seelenpflege Heft 3, 2008

 

Beiträge

 

Die Sprache des Blicks
Dieter Schulz

 

Bewegung in Theorie, Kunst und heilpädagogischer Praxis – Zur Förderung der Empathiefähigkeit in der Ausbildung
Ralf Giese

 

FC – und was wir von Menschen mit schwerem Autismus lernen können
Hilke Osika

 

Brauchen wir eine rechtsstaatlich verfasste Mitbestimmung?
Dieter Bosselmann

 

Märchen für besondere Lebenssituationen – Ein Blick in die Literatur und eigene Beispiele
Sebastian Jüngel

 

Der kleine Sonnenstrahl
Sebastian Jüngel

 

Gratulation:

 

Pia Hüttel
Benita Quadflieg-von Vegesack
Friedwart Bock

 

Nachrufe: 

 

Alfred Baur
Erika von Arnim

 

Berichte
  

Heilpädagogik und Sozialtherapie in Estland
Katharina Seeherr

 

Tagung heilpädagogischer Ärzte
Sigrid Sendler

 

Lernen im Praxisfeld – Bericht von der diesjährigen Ausbildungstagung in Kassel
Bernhard Schmalenbach

 

Bücher
  

Gerd Hansen und
Roland Stein (Hrsg.): Kompendium Sonderpädagogik
(B. Schmalenbach)

 

Klaus-Peter Becker und Klaus-Dietrich Grosse:
Sechzig Jahre Pädagogik für Behinderte an der Humboldt-Universität zu Berlin 1947-2007
(F. Klein)

 

Ferdinand Klein und Gerhard Neuhäuser: Therapeutische Erziehung
(T. Maschke)
 

Informationen
 

Veranstaltungen
 

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Impressum

 

 

Editorial

 

In "Griff, Tritt und Blick" könne man ablesen,

 

– so beschrieb Karl König einmal – wie sich das Ich eines Kindes leiblich manifestiert habe. In seiner Untersuchung «Die Sprache des Blicks» geht Dieter Schulz den vielfältigen Aspekten einer heilpädagogischen Diagnostik nach, welche die Qualitäten des Blickes einbezieht. Mit dem Beitrag von Ralf Giese zur Bewegung in Theorie, Kunst und Praxis schliessen wir die Serie der Beiträge zu einer trialen Ausbildungspraxis nunmehr vorläufig ab.
 

FC, die weiterhin viel diskutierte und umstrittene Kommunikationsmethode ist diesmal insofern Thema, als wir einen Erfahrungsbericht von Hilke Osika bringen, die Mutter von drei Erwachsenen mit Autismus ist, mit denen sie regelmässig über FC kommuniziert und sich dabei der Frage zuwendet, wie eine mögliche Verfälschung der Kommunikation durch die stützende Person unterbunden werden kann.
 

Märchen und Geschichten sind tragende Säulen von Pädagogik und Heilpädagogik. Sebastian Jüngel schreibt über deren Bedeutung und legt gleichzeitig auch neue Märchen – für besondere Lebenssituationen – vor. In den kommenden Heften gibt es dann weitere Märchen aus der selben Feder zu lesen.
 

Das Spektrum des Heftes wird durch eine eher ungewöhnliche Fragestellung ergänzt, nämlich, ob Betriebsräte in unseren Organisationen positiver betrachtet und strategisch aktiver einbezogen werden sollten.
 

Einige von ihnen haben in den letzten Wochen eine Mahnung über das angeblich unbezahlte Jahresabonnement der Zeitschrift Seelenpflege erhalten. Eine defekte Festplatte in unserem Server hatte eine Reihe von Buchungsdaten zerstört, eben auch Zahlungseingänge. Bitte entschuldigen Sie!
 

Wir wünschen Ihnen eine frohe und erholsame Sommerzeit und freuen uns, wenn wir Sie und Ihre KollegInnen an der Internationalen Tagung für Heilpädagogik und Sozialtherapie im Oktober hier am Goetheanum begrüssen dürfen!